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BioTech-Startup NEUREVO gewinnt den Münchener Businessplan Wettbewerb 2020

  • Lösungen aus den Bereichen Biotechnologie, Versandverpackungen und IT-Sicherheit belegen die ersten drei Plätze.
  • Wettbewerbssieger NEUREVO entwickelt Therapien u. a. gegen die Folgen von Schlaganfällen und erreicht damit den ersten Platz. Platz zwei belegt Manyfolds, Platz drei geht an qbound.
  • Die drei Siegerteams erhalten Preisgelder von insgesamt 30.000 Euro.

Siegerehrung:<br /><p>Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender LfA Förderbank Bayern und Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer BayStartUP,  gratulieren den Gewinnern.</p>
<p><strong>© </strong>BayStartUP / Andreas Gebert</p>
Siegerehrung:

Dr. Otto Beierl, Vorstandsvorsitzender LfA Förderbank Bayern und Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer BayStartUP,  gratulieren den Gewinnern.

© BayStartUP / Andreas Gebert

Therapien für bisher nicht heilbare Nervenkrankheiten entwickeln – daran arbeitet NEUREVO und setzt sich im Finale des Münchener Businessplan Wettbewerbs 2020 von BayStartUP durch. Das Team aus dem Umfeld der LMU München entwickelt neuroprotektive Therapien gegen die Folgen von Schlaganfällen und gegen neurodegenerative Krankheiten wie ALS oder Parkinson. Es verfolgt das Ziel, Arzneimittel und Therapien zu schaffen, die über eine rein symptomatische Behandlung der Erkrankungen hinausgehen. Den zweiten Platz erreicht Manyfolds mit einer Gesamtlösung für maßgeschneiderte, nachhaltige Versandverpackungen. Platz drei entscheidet qbound für sich. Das Startup agiert im Bereich der IT-Sicherheit und entwickelt dafür eine innovative Identity- und Access-Management-Lösung. Der Münchener Businessplan Wettbewerb gehört zu den renommiertesten Auszeichnungen, die Startups für innovative Geschäftskonzepte in Deutschland erhalten können. Investoren gegenüber gilt er als Qualitätssiegel für erfolgversprechende Geschäftsideen. Sponsoring-Partner des diesjährigen Finales ist die LfA Förderbank Bayern. 

Der Münchener Businessplan Wettbewerb 2020 hat in der finalen Phase 3 eines der stärksten Teilnehmerfelder der vergangenen zehn Jahre: insgesamt 117 Einreichungen prüfte die Jury. Sie legte besonderes Augenmerk auf die Themen Realisierung der Geschäftsidee, Kapitalbedarf und Umsatzplanung. Dr. Carsten Rudolph, Geschäftsführer von BayStartUP, sagt: „In dieser dritten Phase müssen die Startups der Jury zeigen, dass sie sich im Marktumfeld durchsetzen können. Es ist ein positives Zeichen, dass sich gerade in einem so herausfordernden Jahr wie diesem so viele Unternehmerinnen und Unternehmer intensiv mit ihren Geschäftskonzepten auseinandersetzen und das Thema Gründung auf dem Schirm haben."

Breite Unterstützerlandschaft in Bayern

Unterstützt wird der Münchener Businessplan Wettbewerb vom bayerischen Wirtschaftsministerium, zahlreichen Unternehmen und Gründerinstitutionen aus Bayern. Sponsor der finalen Wettbewerbsphase 3 ist die LfA Förderbank Bayern. Vorstandschef Dr. Otto Beierl sagt: „Den Gewinnern des diesjährigen Wettbewerbs gratuliere ich zu ihren großartigen Ideen! Mit ihrem Mut und Engagement gestalten sie aktiv die Zukunft der bayerischen Wirtschaft, denn viele Startups aus den vergangenen Wettbewerben sind heute erfolgreiche Unternehmer. Dafür braucht es natürlich auch die passende Finanzierung. Die LfA unterstützt Gründer, gerade auch in herausfordernden Zeiten, mit weiter optimierten und speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten Förderkrediten, Risikoübernahmen und Venture Capital."

Mit dem Münchener Businessplan Wettbewerb fördert BayStartUP seit 1996 angehende Gründerinnen und Gründer aus Südbayern. Zur nächsten Saison geht der Münchener Businessplan Wettbewerb in sein 25-jähriges Jubiläum. Ab Herbst diesen Jahres können sich Startups wieder in insgesamt drei Phasen mit ihren Geschäftskonzepten über www.baystartup.de bewerben. Begleitend dazu bietet BayStartUP Startup-Workshops und Networking-Events in ganz Bayern an.  

Die Sieger im Münchener Businessplan Wettbewerb 2020 im Detail:

Platz 1: NEUREVO
NEUREVO entwickelt neuroprotektive Therapien gegen die Folgen von Schlaganfall und neurodegenerative Krankheiten wie ALS oder Parkinson. Das Startup hat bereits zwei Substanzen und einen neuen Wirkmechanismus entdeckt, der präklinisch sehr erfolgreich getestet wurde. Momentan steht lediglich eine GLP-Toxizitätsstudie aus, um eine der Substanzen in einer klinischen Phase I/II testen zu können und damit in der Medikamentenentwicklung einen Schritt weiter zum Patienten zu gelangen.

Platz 2: Manyfolds UG (haftungsbeschränkt)
Manyfolds hat ein System entwickelt, mit dem größenoptimierte und umweltfreundliche Versandverpackungen erstellt werden. Über eine App werden die Größen der zu verschickenden Waren per Bilderkennung ermittelt und die Schnittmuster der Versandverpackung automatisch generiert. Die Produktion der Verpackungen erfolgt über kompakte Mietmaschinen beim Kunden vor Ort oder über einen externen Produktionsservice. Füllmaterialien werden nicht mehr benötigt, das Preismodell ist transparent und das Unboxing wirkungsvoll. Mit weniger Luft in den Verpackungen werden direkte Reduktionen im Logistikverkehr und deutliche CO2-Einsparungen möglich.

Platz 3: qbound GmbH
IT-Sicherheit ist eine der größten Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Um Organisationen und Unternehmen zu schützen, entwickelt qbound eine innovative Identity- und Access-Management-Lösung. Sie stellt sicher, dass nur berechtigte Nutzer zur richtigen Zeit und aus den richtigen Gründen auf die richtige Applikation (On-Premise, Cloud & IoT) zugreifen können. Damit liefert qbound die sichere Infrastruktur für digitale Geschäftsmodelle.

Außerdem in Phase 3 nominiert waren diese Startups:

  • cogniBIT ermöglicht den Herstellern autonomer Fahrzeuge, die sichere Interaktion ihrer Fahrzeuge mit menschlichen Verkehrsteilnehmern in der Simulation zu testen.
  • Easy2Parts GmbH vernetzt Einkäufer von Fertigungsteilen und Baugruppen mit Fertigungsunternehmen über eine KI-Software
  • flint.gg schafft ein soziales Netzwerk von Gamern für Gamer und hilft ihnen dabei, ihren relevanten Gaming-Content und ihre Accounts an zentraler Stelle zu bündeln.
  • Mindpax unterstützt mit einer digitalen Monitoring-Platfform Psychiater bei Diagnostik, Früherkennung und Therapieentscheidung sowie Patienten in ihrem Umgang mit der psychischen Erkrankung.
  • sewts GmbH entwickelt eine Steuerungssoftware für Industrieroboter, um sie zu einer feinfühligeren Motorik zu befähigen.

Weitere Informationen zum Münchener Businessplan Wettbewerb finden Sie unter www.baystartup.de.