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Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer

Kolumne

Franz Josef Pschierer
Bayerischer Wirtschaftminister und Vorsitzender des LfA-Verwaltungsrates

Foto: Christian Brecheis

Tradition durch Qualität

Bayerns Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer ist stolz auf die bayerischen Unternehmer, die für Qualität und Weiterentwicklung stehen

Wenn ich im Ausland bin, egal ob als Wirtschaftsminister oder privat, dann ist den Menschen Bayern ein Begriff. Den Freistaat kennen meine Gesprächspartner von Japan bis Kanada, von Südafrika bis Finnland. Sie verbinden mit Bayern das Oktoberfest, Bayern München, aber auch bayerische Unternehmen und Produkte – Autos, Maschinen, Technik, bayerisches Bier.

Auf meinen Delegationsreisen begleiten mich oft zahlreiche Vertreter unserer Unternehmen, der großen, aber auch der vielen starken Mittelständler. Ihre Betriebe und Produkte sind Aushängeschilder für den Freistaat – und in aller Welt begehrt.

Das hat seinen Grund nicht allein darin, dass viele sogenannte Traditionsunternehmen auf eine lange, erfolgreiche Geschichte zurückblicken und sich über diese Zeitspanne einen Namen machen konnten. Es liegt vor allem daran, dass sie in diesen langen Jahren stets mit Qualität überzeugen konnten. Und mit Innovationen.

Unsere Traditionsunternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich entsprechend neuen technischen und gesellschaftlichen Ansprüchen weiterentwickeln. Dass sie mutig in die Zukunft investieren und Angebote stets auf der Höhe der Zeit machen. Dafür sind vorausschauende unternehmerische Entscheidungen nötig, hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung, in neue Geschäfts­modelle. Denn Innovationen sind oft der Schlüssel zum zukünftigen und anhaltenden Erfolg.

„Innovationen sind oft der Schlüssel zum zukünftigen und anhaltenden Erfolg“

Ich bin stolz darauf, dass gerade bayerische Unternehmer diese Entscheidungen treffen und Betriebe durch Innovation und Qualität in eine erfolgreiche Zukunft führen. Die bayerische Politik kann dabei unterstützen, die richtigen wirtschafts­politischen Rahmenbedingungen setzen und fördern. Viele Angebote der LfA etwa zielen darauf ab, Mittelständlern, aber auch Gründern finanzielle Spielräume zu eröffnen, damit Betriebe wachsen und sich weiterentwickeln können.

Wichtig wird in den kommenden Jahrzehnten, dass Betriebe auch über den Generationenwechsel hinaus erhalten und erfolgreich bleiben. In vielen bayerischen Unternehmen steht eine Nachfolge in der Unternehmensführung an. Ich wünsche mir, dass diese gelingt und als Chance für eine positive Fortentwicklung der Betriebe genutzt werden kann. Auch dabei finden heutige und zukünftige Betriebschefs die Unterstützung des Frei­staates, um eine Tradition fortzuführen und mit neuen innovativen Entwicklungen fortzuschreiben. Auf dass die Welt auch weiterhin anerkennend auf Bayern blickt.