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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger
Kolumne

Exportschlager von morgen

Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Stellvertretender Ministerpräsident

Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Stellvertretender Ministerpräsident

Die Energiewende bleibt eine große gesamtgesellschaftliche Aufgabe – auch in Zeiten der Corona-Pandemie. Mein Ziel ist eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Versorgung mit erneuerbaren Energien und der schrittweise Ausstieg aus den fossilen Energieträgern. Strom und Energie für Mobilität wie Wirtschaft müssen jederzeit und überall in gleichbleibend hoher Qualität verfügbar bleiben – und sie müssen erschwinglich sein. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende ist für mich deswegen die Akzeptanz in der Bevölkerung. Wir müssen die Menschen mitnehmen, ihre Sorgen ernst nehmen und ihnen die Chance geben, sich aktiv einzubringen.

Bezüglich der Sicherheit der Stromversorgung sollten sich die Unternehmen im Freistaat keinerlei Sorgen machen. Kurz- und mittelfristig stehen ausreichend Reservekapazitäten zur Verfügung, mit denen aus technischer Sicht auch während der Energiewende die Versorgungssicherheit auf dem bisherigen Niveau gewährleistet werden kann. Um dies auch langfristig zu garantieren, verfolge ich ein Bündel an Maßnahmen: von Anreizen für die Realisierung neuer und schnell steuerbarer Gaskraftwerke über gasbetriebene Anlagen der Kraft-Wärme-Kopplung, das geplante Pumpspeicherkraftwerk in Riedl und Wasserkraft bis zum Ausbau von Biomasse.

Durch ihre modernen und hocheffizienten Produktionsmethoden leisten die bayerischen Unternehmen schon jetzt einen großen Beitrag zum Klimaschutz. Aber auch darüber hinaus können vermeintlich einfache Maßnahmen große Wirkung entfalten. Ob dies dann eher der Bereich der energetischen Gebäudesanierung, der Fuhrpark oder das Wärmemanagement sind, ist vom Einzelfall abhängig. Die Förderprogramme der LfA geben dabei wichtige Unterstützung.

Aber auch das Bayerische Energieforschungsprogramm ermöglicht die Erforschung, Entwicklung und Anwendung neuer Energie- und Energieeinspartechnologien. Durch die Umweltdebatte und durch die notwendigen Maßnahmen gegen das Corona-Virus haben Ökologie- und Nachhaltigkeitsziele weiter an Bedeutung gewonnen. Aber nur mit Innovation und technologischem Fortschritt können die Herausforderungen des Klimawandels bewältigt werden.

Für Bayern als Hochtechnologiestandort ergeben sich dadurch große Chancen. Klimafreundliche Mobilität, neue Produkte und Geschäftsmodelle – das werden die bayerischen Exportschlager von morgen sein.

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