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Berufsvorbereitung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Weihnachtsspende der LfA Förderbank Bayern geht an das St. Michaels-Werk Grafenwöhr

Die LfA Förderbank Bayern unterstützt mit ihrer diesjährigen Weihnachtsspende in Höhe von 10.000 Euro die Arbeit der Privaten Berufsschule des St. Michaels-Werks Grafenwöhr. Der Betrag wird zur Einrichtung einer Werkstatt verwendet, in der unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zum Fahrradmechaniker ausgebildet werden. Der LfA-Vorstandsvorsitzende Dr. Otto Beierl hat Tassilo Heimberg, Vorstand des St. Michaels-Werks, die Spende am 7. Dezember in München überreicht.

Spendenübergabe:<br /><p>LfA-Vorstandsvorsitzender Dr. Otto Beierl gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Vorstand des St. Michaels-Werks Herrn Tassilo Heimberg und Schulleiter Peter Fleischmann sowie Lehrern und Schülern</p>
Spendenübergabe:

LfA-Vorstandsvorsitzender Dr. Otto Beierl gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Vorstand des St. Michaels-Werks Herrn Tassilo Heimberg und Schulleiter Peter Fleischmann sowie Lehrern und Schülern

Das St. Michaels-Werk Grafenwöhr betreibt neben einer privaten Berufsschule zur Sonderpädagogischen Förderung mit dem Schwerpunkt Lernen mit Internat auch eine Jugendhilfeeinrichtung. Hier werden aktuell 24 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut.
In dem Projekt Fahrradwerkstatt sollen die jungen Flüchtlinge zusammen mit Schülern aus den Berufsvorbereitungsklassen gezielt auf den Arbeitsalltag vorbereitet werden, um so möglichst schnell integriert werden zu können.

Schulleiter Peter Fleischmann, der das Schulprojekt ins Leben gerufen hat, sagte: „Ich freue mich sehr darüber, dass die LfA unser Projekt in Nordbayern unterstützt und damit den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen hilft, in Deutschland eine Zukunftsperspektive zu erhalten. Die großzügige Spende zeigt die Wertschätzung unserer Arbeit in diesem Bereich.“

„Wir unterstützen das St. Michaels-Werk Grafenwöhr sehr gerne dabei, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu fördern und zu integrieren. Damit erhalten die jungen Menschen einen Zugang zum Ausbildungsmarkt und eine Perspektive in ihrer neuen Heimat. Das passt gut zu den Anfängen der LfA: Als die LfA 1951 vom Freistaat gegründet wurde, hatte sie die Aufgabe, den Aufbau von beruflichen Existenzen nach dem Krieg finanziell zu unterstützen,“ so LfA-Chef Dr. Beierl.

Als staatliche Spezialbank fördert die LfA heute den Mittelstand in Bayern und unterstützt kommunale Infrastrukturvorhaben.