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LfA Förderbank Bayern unterstützt junge Flüchtlinge

Erste Schritte in Richtung Berufswelt

Mit einer Spende von 10.000 Euro unterstützt die LfA Förderbank Bayern die berufliche Integration von jungen Flüchtlingen in Hof und Umgebung. Mit dem Betrag kann die Diakonie Hochfranken das Projekt „Berufliche Förderung minderjähriger Flüchtlinge zur Vorbereitung auf die Anforderungen der Arbeitswelt“ verwirklichen. Mehr als 30 Jugendliche aus Syrien, Afghanistan, Somalia sowie anderen Krisenländern leben derzeit in Wohngruppen am Campus der Diakonie Hochfranken.

Spendenübergabe auf dem Gelände der Diakonie am Campus:<br />LfA-Vorstandsvorsitzender Dr. Otto Beierl gemeinsam mit Vertretern der Diakonie Hochfranken sowie Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und Landtagsabgeordnetem Alexander König
Spendenübergabe auf dem Gelände der Diakonie am Campus:
LfA-Vorstandsvorsitzender Dr. Otto Beierl gemeinsam mit Vertretern der Diakonie Hochfranken sowie Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner und Landtagsabgeordnetem Alexander König

Vertreter der Diakonie zeigten LfA-Chef Dr. Otto Beierl, Oberbürgermeister Dr. Harald Fichtner, Landrat Dr. Oliver Bär und Landtagsabgeordnetem Alexander König im Rahmen der Übergabe der Spende die Arbeit mit den Flüchtlingen vor Ort. Dabei wurden Wohngruppen und Werkstätten besichtigt und das Konzept zur Berufsorientierung aus erster Hand erläutert: In einer dreitägigen Potenzialanalyse werden die außerschulischen Neigungen und Stärken der jungen Leute getestet. Im folgenden zweiwöchigen Praxisteil der Berufsorientierung haben sie die Gelegenheit, unterschiedliche Materialien, Werkzeuge und typische Aufgaben des gewählten Berufsfeldes praktisch zu erkunden. Dadurch lernen die Jugendlichen die Berufe wirklichkeitsnah kennen und erhalten eine konkrete Vorstellung vom Arbeitsalltag.

„Das Projekt zur beruflichen Orientierung ermöglicht den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen eine schrittweise Heranführung an die Arbeitsmarktbedingungen und die deutschen Ausbildungs- und Arbeitswelt. Sie bekommen Anerkennung, Alltagsstruktur und damit gute Einstiegsvoraussetzungen für einen Ausbildungsbeginn. In diesem Sinne wirken wir auch dem Fachkräftemangel entgegen“, erläuterte die Geschäftsführerin der Diakonie Hochfranken, Maria Mangei.

Aus Sicht der LfA passt dieses Vorhaben bestens zur Geschichte der Bank: Die LfA wurde 1951 vom Freistaat als Flüchtlingsbank gegründet. Nach dem Krieg musste Bayerns Wirtschaft wieder in Gang gebracht und die Integration von über 1,9 Millionen Flüchtlingen bewältigt werden. „Unsere Aufgabe damals war es, Kriegsflüchtlinge beim Aufbau einer beruflichen Existenz finanziell zu unterstützen. Heute fördern wir Gründungen sowie Investitionsvorhaben von Mittelständlern und Kommunen. Wir unterstützen die Diakonie Hochfranken deshalb sehr gerne bei ihrem Projekt, die Potenziale der Menschen zu fördern, die sich bei uns integrieren und beruflich einbringen möchten“, sagte Bankchef Beierl. Im Namen der von der Diakonie betreuten Jugendlichen dankte Geschäftsführerin Maria Mangei für die Spende: „Wir freuen uns sehr, hier mit der Unterstützung der LfA Zukunftsperspektiven für junge Leute schaffen zu können.“