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Handwerk in Ostbayern investiert 83 Mio. Euro in seine Zukunft

Betriebe in Niederbayern und der Oberpfalz wollen mehr Energieeffizienz

Die LfA Förderbank Bayern hat in 2014 bislang 357 Handwerksbetriebe in Niederbayern und der Oberpfalz gefördert. Die Firmen erhalten 64 Millionen Euro an zinsgünstigen Krediten. Damit wollen die Handwerker Investitionen in Höhe von 83 Millionen Euro verwirklichen. Das gaben LfA-Vorstandschef Dr. Otto Beierl und der neue Handwerkskammerpräsident Niederbayern-Oberpfalz Dr. Georg Haber bei einem Treffen in München bekannt.

Diskutierten die aktuelle Situation der Handwerksbetriebe in Ostbayern:<br />Stellvertretender LfA-Vorstandsvorsitzender Dr. Thies Claussen, Handwerkskammerpräsident Niederbayern-Oberpfalz Dr. Georg Haber, LfA-Vorstandschef Dr. Otto Beierl und HWK-Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler (v. l. n. r.)
Diskutierten die aktuelle Situation der Handwerksbetriebe in Ostbayern:
Stellvertretender LfA-Vorstandsvorsitzender Dr. Thies Claussen, Handwerkskammerpräsident Niederbayern-Oberpfalz Dr. Georg Haber, LfA-Vorstandschef Dr. Otto Beierl und HWK-Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler (v. l. n. r.)

„Unsere Handwerker müssen investieren, um leistungsfähig zu bleiben. Bereits heute erhalten Handwerksbetriebe durch ihre Handwerkskammer in kostenfreien Beratungsgesprächen umfangreiche Informationen und Unterstützung bei der Beantragung öffentlicher Fördermittel. Dabei bauen sie auch auf die Förderung der LfA, weil sie schnell und zinsgünstig bei der Finanzierung hilft. Im Durchschnitt investiert jeder geförderte Betrieb 230.000 Euro in seine Zukunft – ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte der Regensburger Familienunternehmer Haber, der die Handwerker in Ostbayern seit Kurzem als Kammerpräsident vertritt.

„Die Betriebe nutzen unserer Förderkredite zumeist für Modernisierungen, Erweiterungen und immer mehr für Energieeffizienzmaßnahmen. Das zeigt, wie nachhaltig das Handwerk denkt. Mit Hilfe der bislang zugesagten Förderkredite können die Firmen über 5.900 Arbeitsplätze sichern und über 200 neue Jobs schaffen“, erklärte Bankchef Beierl.

Zusammen mit HWK-Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler und Dr. Thies Claussen, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LfA, diskutierten die Vertreter des Handwerks und der Förderbank die aktuelle Situation der Betriebe in Ostbayern. LfA und Handwerkskammer vereinbarten, die Information der Betriebe über staatliche Fördermöglichkeiten weiter zu intensivieren.

Die LfA ist die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch kommunale Infrastrukturvorhaben.
Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten bietet die LfA-Förderberatung:
Telefon 0800 / 21 24 24 0 (kostenfrei)