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Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner

Kolumne

Ilse Aigner
Bayerische Wirtschaftministerin und Vorsitzende des LfA-Verwaltungsrates

Foto: Christian Brecheis

"Kunst macht sichtbar"

Ilse Aigner, Bayerische Wirtschaftministerin und Vorsitzende des LfA-Verwaltungsrates

Wenn man bei einem Reiseportal im Internet die Hauptattraktionen Münchens sucht, findet man auf Platz 1? Das Oktoberfest.
Auch unter den Top 10: die Galerie im Lenbachhaus und die Pinakotheken mit ihren Ausstellungen. Kunst! Es gibt jedoch nicht nur in München herausragende Kunst- und Kulturinstitutionen. Denken Sie etwa an die Bamberger Symphoniker oder die Richard-Wagner-Festspiele in Bayreuth!

Als Wirtschaftsministerin freut mich diese Vielfalt – obwohl ich doch für Kunst überhaupt nicht zuständig bin. Mag man denken.
Tatsächlich jedoch ist die bayerische Kultur- und Kreativwirtschaft auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Branche trägt gut 16 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt bei und beschäftigt über 200.000 Menschen. Sie ist einer der dynamischsten Wirtschaftszweige im Freistaat.

Aber zurück zu den Top 10: Lenbachhaus und Pinakotheken im Ranking sind der Beleg für die Anziehungskraft einer lebhaften Kulturszene. Um es frei nach Paul Klee zu sagen: „Kunst ist nicht das Sichtbare, sondern macht sichtbar.“
Kunst ist ein Besuchermagnet: Menschen mögen Kunst, und den Standort schmückt sie. Und wo das Leben attraktiv ist, lassen neue Unternehmen nicht lange auf sich warten.

„Menschen mögen Kunst, und den Standort schmückt sie. Und wo das Leben attraktiv ist, lassen neue Unternehmen nicht lange auf sich warten.“

Außerdem: Wirtschaft und Kultur, beide leben von Innovationen. Beide brauchen die jungen Wilden, die mit neuen Ideen frischen Wind in die Szene bringen.
Es ist deshalb gut, dass die LfA auch junge Musiker, Schauspieler und Bildhauer unterstützt und ihnen eine Plattform bietet.