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Pionierarbeit im Allgäu: SepaPlast produziert Kunststoffe aus Verbundfolien

Seit 2016 betreibt die SepaPlast GmbH in Memmingen eine innovative Trenntechnikanlage, die erstmalig im industriellen Maßstab Verbundfolienabfälle in sortenreine Kunststoffe trennen kann. Unterstützung für die Investition erhielt das innovative Unternehmen von seiner Hausbank und der LfA Förderbank Bayern. Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer und LfA-Vorstandschef Dr. Otto Beierl machten sich ein Bild von der innovativen Anlage.

Unternehmensbesuch in Memmingen:<br /><p>SepaPlast-Geschäftsführer Dr. Richard Sizmann, Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer und LfA-Vorstandschef Dr. Otto Beierl (v.l.n.r.) beim Besuch der SepaPlast GmbH</p>
Unternehmensbesuch in Memmingen:

SepaPlast-Geschäftsführer Dr. Richard Sizmann, Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer und LfA-Vorstandschef Dr. Otto Beierl (v.l.n.r.) beim Besuch der SepaPlast GmbH

„Frische Ideen und innovative Technologien sind der Motor der bayerischen Wirtschaft. Projekte wie diese revolutionäre Trennanlage im Allgäu können nur mit unternehmerischen Mut, Anstrengung und verlässlichen Partnern verwirklicht werden. Hier profitiert der Mittelstand vom attraktiven Förderangebot der LfA. So können Hidden Champions wachsen und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken“, erklärt Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär und stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der LfA Franz Josef Pschierer.

„Den günstigen Förderkredit der LfA hat uns unsere Hausbank verschafft. Durch dieses unkomplizierte Zusammenspiel ist es gelungen, diese weltweit einzigartige Anlage am Standort Memmingen zu verwirklichen. Mit der Wiederaufbereitung von Kunststoffabfällen entlasten wir die Umwelt nachhaltig. Unser Projekt hat noch viel Potential und wir planen bereits weitere Anlagen“, so Dr. Richard Sizmann, einer der beiden Geschäftsführer von SepaPlast.

LfA-Vorstandschef Dr. Beierl erläutert: „SepaPlast leistet hier im Allgäu Pionierarbeit: Die ökonomisch und ökologisch sinnvolle Rückgewinnung von Rohstoffen mit dieser zukunftsweisenden Anlage ist beeindruckend. Gerade bei innovativen Ideen bestehen oft Hürden, wenn es um die passende Finanzierung geht. Um diese Nachteile auszugleichen, hilft die LfA mit dem passenden Förderangebot. Bei nicht ausreichenden Sicherheiten können wir der Hausbank zudem einen Teil des Kreditrisikos abnehmen. In den letzten drei Jahren haben wir am Wirtschaftsstandort Bayern rund 180 innovative Vorhaben mit fast 60 Millionen Euro gefördert.“

Gefördert wurde das Unternehmen über den Universalkredit Innovativ mit 70-prozentiger Haftungsfreistellung. Die Finanzierung wird von der InnovFin KMU-Kredit-Garantiefazilität des Horizon 2020-Programms der Europäischen Union (Rahmenprogramm für Forschung und Innovation) und dem unter der Investitionsoffensive für Europa errichteten Europäischen Fonds für strategische Investitionen („EFSI“) ermöglicht. Zweck des EFSI ist es, die Finanzierung und Durchführung produktiver Investitionen in der Europäischen Union zu fördern sowie einen verbesserten Zugang zu Finanzierungen sicherzustellen.

Die LfA ist seit 1951 die staatliche Spezialbank zur Förderung des Mittelstands in Bayern. Die Förderkredite werden grundsätzlich bei den Hausbanken der Unternehmen beantragt und über diese ausgereicht. Um den Wirtschaftsstandort Bayern zu stärken, unterstützt die LfA auch Infrastrukturvorhaben.

Informationen zu den Finanzierungsmöglichkeiten bietet die LfA-Förderberatung: Telefon 0800 / 21 24 24 0 (kostenfrei)